Sind altersdurchmischte Teams die Lösung des demografischen Problems?

Wenn es um den Bedarf an Fachkräften geht, dann haben wir in der Schweizer Arbeitswelt jetzt und in den nächsten Jahren ein Problem mit dem Nachwuchs. Eine grosse Anzahl von Ingenieuren, Lehrpersonen, Pflegenden, Treuhänder*innen und Informatiker*innen gehen in die (Früh-) Pensionierung. Zu viele verlassen ihre Arbeitsplätze und könnten durch eine sensibilisierte Personalführung als Fachkräfte erhalten bleiben – oft über das Pensionsalter hinaus.

Die Mitarbeit in einem altersdurchmischten Team motiviert ältere Fachkräfte, länger in einem Arbeitsverhältnis zu bleiben und sich dort auch für komplexe und herausfordernde Aufgaben zu engagieren. Die intergenerationelle Zusammenarbeit wirkt oft wie ein Lebenselexier für jüngere und ältere Mitarbeitende. Durch einen gut strukturierten Wissensaustausch kann wertvolles Knowhow im Unternehmen erhalten werden und gleichzeitig die Arbeitsmotivation der Älteren gestärkt werden.

Doch ganz so einfach ist die Zauberformel nicht: Ausschlaggebend für eine gute Zusammenarbeit in altersdurchmischten Teams sind auch andere Aspekte wie z.B. die fachliche Ausbildung, das Geschlecht, Status, Nationalität, die Zugehörigkeit zur Firma und vor allem die grundsätzlichen Werthaltungen gegenüber der Arbeit und die Identifikation mit der Firmenkultur. «Diversity Management» oder die gezielte Förderung einer generationenübergreifenden Zusammenarbeit erfordert den Willen und das Knowhow von Führungskräften und Mitarbeitenden. 

out&in bietet massgeschneiderte Seminare für die Führung älterer Mitarbeitenden und altersdurchmischter Teams. Auch für Mitarbeitende ab 40 Jahren stehen berufliche Seminare zur Förderung der Arbeitsmarktfähigkeit und -Motivation bereit.

Bildquelle: «Alle in eine Schublade» www.inqa.de

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